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Filtration

Station 5 zeigt, wie verschiedene Materialien unterschiedlich schnell zu Boden sinken und erläutert die Filtrationsverfahren.

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Der Aufbau

Drehen Sie die Zylinder, wirbeln Sie die Teilchen im Wasser auf und beobachten Sie, wie diese langsam zu Boden sinken. Wie schnell das geht hängt natürlich von den jeweiligen Eigenschaften der Teilchen ab.

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Filtration in der Natur

Die obersten Bodenschichten sind voller Leben, durchzogen von Pflanzenwurzeln und bewohnt von vielen kleinen Lebewesen. Wenn Niederschlagswasser auf seinem Weg durch die obersten Bodenschichten auf natürliche Kies- oder Sandschichten trifft, spricht man von natürlicher Filtration. Viele Verunreinigungen im Wasser, aber auch krankmachende Bakterien werden auf diesem Weg zurückgehalten und biologisch abgebaut. Im Gegenzug werden Bestandteile wie Eisen, Mangan aber auch Mineralien im Wasser aufgenommen. Der Boden wirkt also wie ein lebendiger Filter und Mineralien-Lieferant.

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Filtration in der Wasseraufbereitung

Das geförderte Grundwasser, das sogenannte Rohwasser, wird aufbereitet, damit es in Trinkwasserqualität genutzt werden kann. Je nach Zusammensetzung des Rohwassers ist dieser Vorgang mehr oder weniger aufwendig.

Die eingesetzte Verfahrenstechnologie wird dementsprechend stets individuell angepasst. Das Prinzip ist das gleiche: Die in der Natur vorkommenden Reinigungsprozesse werden imitiert, um Trinkwasser in einwandfreier Qualität zu erzeugen. Ein Beispiel ist das gelöste Eisen, das im Wasser natürlich vorkommt. Durch Belüftung mit Sauerstoff wird es in eine ungelöste Form gebracht und anschließend durch einen Sandfilter beseitigt. Dabei wird auch Kohlensäure entfernt. Dies ist notwendig, um die Rohre zu schützen.

Wie wird das Wasser aufbereitet