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Grundwasser­anreicherung

Erleben Sie Strömungsprozesse an unserem Wassertornado und erfahren Sie mehr über die Grundwasseranreicherung in der Region.

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Der Aufbau

Drehen Sie die Handkurbel und erleben Sie die Kräfte von strömendem Wasser. Durch kräftiges Kurbeln entsteht in der Säule ein Wasserstrudel. Nach unten bildet sich ein sogenannter Sogtrichter. Gleichzeitig steigt das Wasser an den Rändern nach oben an.

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Natürliche Grundwasserneubildung

Strömendes Wasser bildet Strudel, wirbelt Bodenpartikel auf und wird trüb. Bei der Versickerung in den Untergrund wird es wieder gereinigt. So bildet sich auf natürliche Weise neues Grundwasser – die wichtigste Ressource unserer Trinkwasserversorgung.

Diese natürliche Grundwasserneubildung hängt wesentlich davon ab, wieviel es zu welcher Jahreszeit regnet. Im Sommer verdunstet der Regen zu einem großen Teil und es wird weniger neues Grundwasser gebildet. Aber auch dann darf der Grundwasserstand durch die Trinkwassergewinnung nicht in einem Maß abgesenkt werden, dass die Natur Schaden nimmt. Um dies zu verhindern, betreibt die Hessenwasser GmbH & Co. KG Anlagen, um das Grundwasser anzureichern. Diesen Mechanismus bezeichnet man als Infiltration.

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Infiltration

Eine dieser Anlagen befindet sich bei Biebesheim am Rhein im hessischen Ried. Dort wird Wasser aus dem Rhein entnommen und in mehreren Schritten aufbereitet.

Das so gewonnene Wasser wird jedoch nicht direkt in das Netz eingespeist, sondern über separate Rohre in die Nähe der Wasserwerke verteilt und dort gezielt dem Grundwasser zugeführt. So kann neues Grundwasser gebildet werden und es wird verhindert, dass der Grundwasserpegel absinkt. Diese Infiltration im hessischen Ried ist eine wichtige Säule der nachhaltigen Grundwasserbewirtschaftung und Versorgung im Ballungsraum Rhein-Main-Gebiet.